Knötchenflechte

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Knötchenflechte. Ein typischer Ort für die Knötchenflechte ist der Übergang von Handgelenksinnenseite zur Handfläche. Sie kommt aber auch in der Mundschleimhaut, an den Ellenbogen und Kniekehlen, sowie am vorderen Unterschenkel und im Bereich des unteren Rückens vor.

Knötchenflechte (Lichen ruber planus): Chronisch-entzündliche, schubartig verlaufende, nicht ansteckende Erkrankung der Haut und Schleimhäute mit Knötchen, die einzeln oder dicht zusammenstehend auftreten und einen unterschiedlich stark ausgeprägten Juckreiz hervorrufen. Typisch ist ein milchig-weißliches Netz (Wickhamsche Zeichnung) auf der Oberfläche der rötlichen oder bräunlichen Knötchen. Durch Kratzen kann das Krankheitsbild verstärkt oder erneut ausgelöst werden (Köbner-Phänomen). Die Knötchenflechte tritt überwiegend im mittleren Lebensalter auf und geht nach 6 Monaten bis 2 Jahren von allein zurück. Die Ursachen sind bisher nicht bekannt. Vermutliche Auslöser sind Arzneimittel, Chemikalien, Viruserkrankungen und Stressfaktoren. Behandlungsversuche bleiben häufig unbefriedigend, zur Verfügung stehen Kortisonsalben, Licht- ( Bade-PUVA-Therapie ( Schuppenflechte )), Kälte- oder Lasertherapie.

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