Kleienflechte

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Kleienflechte (Kleienpilzflechte, Pityriasis versicolor): Harmlose, aber zu Rückfällen neigende Pilzinfektion der Haut, ausgelöst durch den Hefepilz Malassezia furfur. Charakteristisch sind scharf begrenzte runde bis ovale, hell- bis dunkelbraune Flecken mit zarter kleieartiger Schuppung, die zu großflächiger Ausbreitung neigen. Die Hautveränderungen treten hauptsächlich an Hautstellen auf, die reich an Talgdrüsen sind, wie über dem Brustbein und dem mittleren Rücken (vordere und hintere Schweißrinne) oder an den Schultern. Bei intensiver Sonneneinstrahlung werden die erkrankten Stellen hell, während die umliegende gesunde Haut bräunt. Die kosmetisch störenden hellen Flecken bleiben auch nach Abheilen der Krankheit oft noch lange Zeit bestehen. Gehäuft betroffen sind Menschen mit vermehrter Schweißproduktion( Hyperhidrose ( Übermäßiges Schwitzen )), Immunschwäche, Diabetes ( Diabetes mellitus ) und Schwangere.

Die Therapie besteht in der äußerlichen Anwendung eines Antimykotikums ( Behandlungsstrategienin der Dermatologie ) in Form von Cremes, Lotionen oder Shampoos. In seltenen, sehr hartnäckigen Fällen ist ein Antimykotikum zum Einnehmen erforderlich.

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