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Essstörungen

Essstörungen: Psychisch bedingte, suchtartige Störung des Essverhaltens. Die Nahrungsaufnahme richtet sich nicht mehr nach körperlichen Bedürfnissen wie Hunger und Sättigung, sondern inneren Zwängen, die der oder die Betroffene oft rationalisiert und rechtfertigt.

Die häufigsten Essstörungen sind Magersucht, Bulimie und das Binge Eating. Häufig kommt es aber auch zu Mischformen, z.B. Magersucht in Kombination mit Bulimie (Bulimarexie).

Nicht zu den Essstörungen zählt die Adipositas sowie alle Formen der Über- oder Unterernährung, die Folge anderer Erkrankungen sind, wie z.B. eine Depression oder ein Tumorleiden.

Dr. med. Arne Schäffler, erstellt am Mar 4, 2008, letzte Änderung am Aug 14, 2008
© Gesundheit heute, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH

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