Der zuständige Arzt oder die entsprechend spezialisierte Therapieeinrichtung behandelt im Durchschnitt mindestens einmal im Monat einen von der entsprechenden Krankheit Betroffenen.
Dem entspricht bei chronischen Erkrankungen eine Betroffenheit von >0,1% (1:1000) und bei akuten Erkrankungen eine Häufigkeit von >0,2% (1:500) einmal im Leben.Beispiele:
Zahl der Erkrankungen an Eierstockkrebs, Leukämie oder Hirnhautentzündung (Meningitis).
Erythema nodosum
Erythema nodosum (Knotenrose): Akut entzündliche Hautreaktion mit druckempfindlichen, sehr schmerzhaften rötlichen oder grünlichen Knoten, überwiegend an den Streckseiten der Unterschenkel.
Ursächlich ist eine Fehlsteuerung des Immunsystems durch vorangegangene Infektionen, z. B. Streptokokken-Angina, eine rheumatische Erkrankung oder andere chronische Erkrankungen wie z. B. Tuberkulose oder Morbus Crohn. Das Allgemeinbefinden ist stark beeinträchtigt (Abgeschlagenheit, Fieber, Gelenkschmerzen). Diese Hauterscheinung tritt bevorzugt bei jungen Frauen auf.
Die Behandlung entspricht der des Arznei[mittel]exanthems. Bettruhe ist bei schlechtem Allgemeinbefinden erforderlich. Die Knoten heilen üblicherweise nach 3–6 Wochen folgenlos ab.
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