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Häufigkeit: Ziemlich selten Der zuständige Arzt oder die entsprechend spezialisierte Therapieeinrichtung behandelt im Durchschnitt mindestens einmal im Monat einen von der entsprechenden Krankheit Betroffenen. Dem entspricht bei chronischen Erkrankungen eine Betroffenheit von >0,1% (1:1000) und bei akuten Erkrankungen eine Häufigkeit von >0,2% (1:500) einmal im Leben.

Beispiele:
Zahl der Erkrankungen an Eierstockkrebs, Leukämie oder Hirnhautentzündung (Meningitis).

Flohbisse

Durch Flohbisse entstehen kleine juckende Wunden. Bei ihrer Mahlzeit sondern die Flöhe Speichel ab, der eine heftig juckende Rötung und Schwellung hervorruft. Flohbisse liegen meist in einer linienförmigen Dreiergruppe („Frühstück, Mittagessen, Abendbrot“). Flöhe sind zu enormen Sprüngen fähig (etwa 50 cm), weshalb sie schnell von einem Lebewesen zum anderen wechseln können. Innerhalb von Wohnungen leben sie die meiste Zeit in Polstermöbeln, Betten oder Teppichen, die sie nur für ihre Blutmahlzeiten verlassen. Dabei reicht eine ausgiebige Mahlzeit bis zu 2 Monate.

Der Menschenfloh (Pulex irritans) lebt wirtsspezifisch, d. h. ausschließlich auf menschlichen Haut. Bei Floharten wie dem Hunde- und Katzenfloh ist diese Spezialisierung jedoch unvollkommen. Aus diesem Grund können auf (Haus-)Tieren lebende Flöhe auch den Menschen befallen. In Tropenländern können Flöhe gefährliche Erkrankungen (z. B. Bandwurmeier) übertragen. Im Mittelalter war der Floh Hauptüberträger des Pesterregers (Yersinia pestis).

Selbsthilfe und Vorsorge

Flohbisse können Jung und Alt treffen. Die Flohbisse am Rücken weisen auf einen „Bettfloh“, die Bisse am Bein auf einen „Teppichfloh“ hin.
[RKL 2829]

Das störende Jucken lässt sich mit juckreizstillenden Mitteln (z. B. Fenistil® Kühl Roll-on) behandeln.

Um die Flöhe zu entfernen, muss die Kleidung gewechselt und möglichst heiß (mindestens bei 60° C, besser bei 90° C) gewaschen werden. Auch Decken, Plüschtiere und Ähnliches gehören in die Wäsche. Ein Vollbad beseitigt Flöhe, die sich am Körper befinden. Wichtig ist auch eine intensive Reinigung der Wohnung und regelmäßiges Absaugen von Polstermöbeln und Teppichen. Ein massiver Flohbefall macht es erforderlich, die Wohnung mit Pestiziden zu behandeln. Haustierhalter werden die Flöhe oft nur dauerhaft los, wenn sie den Schlafplatz ihrer Tiere sorgfältig reinigen und frei laufende Hunde und Katzen gegebenenfalls mit Flohhalsbändern schützen.

Dr. med. Arne Schäffler, erstellt am Mar 4, 2008, letzte Änderung am Jul 14, 2010
© Gesundheit heute, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH


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