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Sportverletzungen

Leitsymptome sämtlicher Sportverletzungen sind Schmerz, Schwellung, Rötung und Funktionseinschränkung. Sie kennzeichnen die Entzündungsphase, die den ersten Schritt des Heilungsprozesses darstellt. Das abgebildete Sprunggelenk (links) lässt die ausgeprägte Schwellung deutlich erkennen. Ob sie mit einer Prellung, einer Verstauchung, einem Bänderriss oder gar einer Knochenverletzung verbunden ist, darüber gibt das äußere Erscheinungsbild keinen Hinweis.
[RKL 2511]

Jedes Jahr ziehen sich 4 % aller Sportler akute, behandlungsbedürftige Verletzungen zu, Tendenz steigend. Die Therapie liegt vornehmlich in den Händen von Orthopäden, Unfallchirurgen und Sportmedizinern. In Deutschland ist die Sportmedizin kein eigenes, fachärztliches Gebiet, sondern eine Zusatzbezeichnung, die als ergänzende Qualifikation prinzipiell Ärzten aller Fachrichtungen offen steht. Sie beschäftigt sich sowohl mit akuten Sportverletzungen als auch mit chronischen Sportschäden.

Dr. med. Arne Schäffler, erstellt am Mar 4, 2008, letzte Änderung am Mar 7, 2008
© Gesundheit heute, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH

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